Zahl der aufgenommenen Reptilien weiter steigend
Meldung von: Auffangstation für Reptilien und Gefahrtiere - 24.06.2013 10:04 Uhr
Den verantwortlichen Pressekontakt, für den Inhalt der Meldung, finden Sie unter der Meldung bei Pressekontakt.
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Insbesondere Schildkröten machen einen Großteil der Notaufnahmen aus. Hierbei handelt es sich meist um Fundtiere, die aus den Gärten ihrer Besitzer ausreißen. Aber auch Bartagamen, grüne Leguane und verschiedene Schlangenarten kommen vermehrt in die Auffangstation. Auch zwei Brillenkaimane und einige Giftschlangen zählen zu den in der Auffangstation betreuten Tieren.
Doch die Zahl der aufzunehmenden Notfälle stellt die Auffangstation auch zunehmend vor Probleme. Obwohl die Auffangstation durch die Aufnahme dieser Tiere nicht nur dem Tierschutz, sondern auch dem Artenschutz dient, erhält sie leider keine finanzielle Unterstützung. Selbst das Land Niedersachsen stellt für die Unterbringung von artgeschützten Tieren keine finanziellen Mittel bereit. Die Kosten für die Unterbringung, die Versorgung und die tierärztliche Betreuung dieser Tiere, müssen die Auffangstation und der Trägerverein aus eigenen Mitteln tragen.
Auch für die Fundtierversorgung erhält die Auffangstation nur sehr selten eine finanzielle Unterstützung. Fundtiere gelten als "Fundsache" und müssen von den Gemeinden, genau wie auch ein verlorenes Handy, für 6 Monate "aufbewahrt" werden. Leider sind nur sehr wenige Gemeinden dazu bereit, die Kosten für die Unterbringung und die Versorgung von Fundtieren zu übernehmen, obwohl sie dies eigentlich müssten. Und selbst wenn eine Gemeinde doch einmal Kosten übernimmt, dann meistens nur für maximal 30 Tage und auch nur in anteiliger Höhe. Trotzdem müssen diese Tiere, aufgrund der Rechtslage, für mindestens 6 Monate in der Auffangstation verbleiben. Somit müssen auch diese Kosten, einschließlich der Kosten für die tierärztliche Versorgung, aus eigenen Mitteln aufgebracht werden.
Die fehlende finanzielle Unterstützung bedeutet aber auch, dass nicht nur die Unterbringung und die Versorgung der Tiere aus Spenden und Zuwendungen finanziert werden muss, sondern auch die erforderlichen Um- und Ausbauten, welche durch die steigende Zahl der Tiere erforderlich werden. Hierbei stellen insbesondere die Ausgaben für die benötigten Baumaterialien für neue Gehege und Terrarienanlagen einen erheblichen Kostenfaktor dar.
Wer die Arbeit der Auffangstation im Sinne des Tier- und Artenschutzes unterstützen möchte, kann mit einer Spende oder mit der Übernahme einer Tierpatenschaft helfen. Das Spendenkonto hat die Nummer 3037124 bei der Sparkasse Scheeßel (Bankleitzahl 29152550).
Der Trägerverein der Auffangstation ist vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt. Für Spenden kann daher eine steuerlich anrechenbare Zuwendungsbestätigung ausgestellt werden.
Weitere Informationen über die Auffangstation für Reptilien und Gefahrtiere, deren Arbeit und die zur Vermittlung stehenden Tiere, sind auf der Internetseite unter http://www.auffangstation.eu zu finden.
Firmenkontakt:Auffangstation für Reptilien und Gefahrtiere
Pressemeldungen der Auffangstation
Eggenbergsmoor 1
27389 Stemmen
Deutschland
E-Mail: presse@auffangstation.eu
Homepage: http://www.auffangstation.eu/
Telefon: 04267-9819836
Firmenbeschreibung:Die Hauptaufgabe der Auffangstation ist die Aufnahme und die Unterbringung von in Not geratenen Reptilien, einschließlich Gift- und Gefahrtieren. Bei den aufgenommenen Tieren handelt es sich z.B. um Fundtiere oder um Tiere, welche von den Behörden oder von Polizei und Feuerwehr eingestellt werden. Dazu zählen unter anderem auch Tiere aus Beschlagnahmungen oder Tiere, welche aus Gründen des Tier- oder Artenschutzes eingezogen wurden.
Zudem nimmt die Auffangstation auch Abgabetiere aus privater Haltung auf. Wir sehen es auch als eine gesellschaftliche Aufgabe, denn unsere Arbeit bedeutet nicht nur Hilfe für Tiere, sondern auch Hilfe für Menschen mit Tieren in Not. Findet der Mensch keinen Platz für sein Tier, besteht die Gefahr, dass diese Tiere dann aus der Not heraus, oder aber aus Gleichgültigkeit, ausgesetzt werden und dadurch die heimische Herpetofauna weiteren Schaden nimmt.
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